Christian Springer, Wo geht's hier nach Arabien
Raiffeisenbank Krumbach, 18. September 2012
Veranstalter: Raiffeisenbank Krumbach/Schwaben eG

springer

© Günter Schmied

Christian Springer, 1964 in München geboren, studierte Semitistik, Philologie des christlichen Orientsund Bayerische Literaturgeschichte. Mit seinem ersten Soloprogramm „Sand in der Wasserpfeife“ erhielt er 1999 den „Goldenen Wiener Kleinkunstnagel“. Er ist festes Ensemblemitglied in „Die Komiker“ im BR mit seiner Rolle als „Fonsi, der Wiesngrantler“, war Autor für den Bayerischen Kabarettpreis und den Bayerischen Fernsehpreis und ist in gleicher Funktion seit 1997 für „Ottis Schlachthof“ tätig. Der Autor lebt in München. Christian Springer ist nicht nur „Fonsi“ und nicht nur ein literarischer Besucher Arabiens: er engagiert sich im wirklichen Leben für notleidende Menschen im Libanon und in Jordanien. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: www.orienthelfer.de 
Satirische Geschichten einer deutschen Obsession, die nicht beim Döner endet. Franz Josef Strauß, Kaiser Wilhelm, Andreas Baader, Karl Marx, Jogi Löw? Was haben sie gemeinsam? Sie alle gingen nach Arabien und wandelten unter Palmen. Ob zu Trainingszwecken, in geheimer Mission oder nur zum Sonnenbaden. Der sagenumwobene Orient zwischen schwüler Tausendundeiner Nacht und wildem Berberkrieger kam dem deutschen Sinn für Romantik schon immer sehr entgegen. Der Schleier im Basar erregt unsere Fantasie, die Burka in der Fußgängerzone weniger. Wir begleiten in diesem Buch über dreißig prominente Deutsche (sowie Österreicher und Schweizer) auf ihren absurden und lehrreichen, größenwahnsinnigen und banalen, erfolgreichen und desaströsen Orientreisen; im Tropenanzug oder in Sandalen, individuell oder mit Hofschranzen, per pedes, Motorrad oder Luxusdampfer. Ihre „schönsten Urlaubserlebnisse“ prägten und prägen noch heute unser Bild der arabischen Welt und werden hier vom Kabarettisten und Arabienkenner Christian Springer satirisch aufgespießt.

 

 

Halil Ibrahim Kaplan, Das Dorf in der Ferne
Mittelschwäbisches Heimatmsueum Krumbach, 26. September 2012
Veranstalter Mittelschwäbisches Heimatmsueum Krumbach

kaplan

© Kaplan

Ibrahim Kaplan ist ein ungewöhnlicher Mann. Ein Mann, dem es gelungen ist, sich hier zu integrieren und einen Platz in der deutschen Gesellschaft zu finden, der aber nie seine Herkunft vergessen hat, seine Wurzeln in einer anatolischen Bauernfamilie verleugnet hat. (…) Ich freue mich, dass Ibrahim Kaplan nun im Ruhestand seine Geschichte aufgeschrieben hat. Es ist eine Geschichte, in der sich viele wiedererkennen werden. Und es ist eine Geschichte, die Mut macht.
Ivo Gönner (OB Ulm) im Vorwort des Buches.

 

 

Autorenlesung mit anschließendem Publikumsgespräch. Im Klappentext des Buches heißt es: Von seinem Vater mit 17 Jahren aus dem Dorf gejagt, begann sein Kampf in der Fremde Kleinasiens. Dort auf eigenen Beinen stehend, führt ihn sein Schicksal nach Deutschland. Angekommen in Deutschland begann die Herausforderung, mittellos und ohne Sprachkenntnisse in einem fremden Land zu überleben, das seine neue Heimat werden sollte. In die deutsche Gesellschaft integriert, war die Familie Teil des multikulturellen, sozialen Lebens in Ulm und Umgebung geworden. Als Anerkennung wurden im Laufe der Jahre drei Familienmitglieder auf unterschiedliche Weise ausgezeichnet. Nach seinem Ausscheiden aus der Arbeitswelt beschloss er, seine Geschichte mit all ihren Höhen und Tiefen auf eine sehr persönliche Art und Weise stellvertretend für alle Gastarbeiter.

Theresia Volk, Unternehmen Wahnsinn
Raiffeisenbank Krumbach, 4. Oktober 2012
Veranstalter: KULT e.V.

volk-k

© Theresia Volk

Theresia Volks Kerngeschäft ist die Beratung: konzeptionell, strategisch und persönlich. Die Management- und Organisationsberaterin arbeitete in vielen Führungspositionen, u. a. in einem Automobilkonzern und in einer internationalen Unternehmensberatung.
Sie ist stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv) und wird konsultiert von Top-Managern aus ersten Adressen in Industrie und Dienstleistung. Die bekennende Geisteswissenschaftlerin („Denken hilft!“) verfügt über einen ausgewiesenen theoretischen und methodisch-fachlichen Background. Fundiert ausgebildet – von Changemanagement bis Psychodrama – steht sie kontinuierlich im Austausch mit den Profis aus Wissenschaft, Management und Beratung. Sie publiziert und referiert auf Kongressen, ist Lehrtrainerin am ICO, dem Institut für Coaching und Organisationsberatung, das sie mit gründete.

 

Der Mensch in der modernen Arbeitswelt erlebt sich heute oft als wirkungslos im Gestrüpp des täglichen Betriebes. Er will in seinen Unternehmen und Projekten gut, gerne und engagiert arbeiten, kommt aber immer weniger dazu. Die Management- und Organisationsberaterin Theresia Volk analysiert diese zunehmend verrückte und verrückt machende Situation und zeigt konkrete Perspektiven auf, wie Arbeit wieder sinn-voll wird. Eine hochaktuelle Organisations- und Gesellschaftskritik für alle, die ihre Arbeit ernst nehmen und einen echten Beitrag leisten wollen. Und die weder aussteigen, noch im Burn-out landen wollen.

 Moussong Theater mit Figuren, Das hässliche Entlein
Mittelschwäbisches Heimatmsueum Krumbach, 7. Oktober 2012
Veranstalter Mittelschwäbisches Heimatmsueum Krumbach

sven-moussong

© Moussong Theater

Das Moussong Theater mit Figuren ist eine mobile Bühne und gastiert auf Einladung im In- und Ausland. Das Repertoire umfasst zur Zeit vierzehn Theaterstücke.

Gespielt wird mit verschiedenen Figurenarten und -techniken. Je nach Konzeption der Inszenierung sind sie mit unterschiedlichen Bühnenformen und -bildern kombiniert.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg bietet das Theater zudem für Zuschauer aus der Region regelmäßig Aufführungen im Kulturhaus abraxas an.

Das Theater erhielt 1995 den Kunstpreis des Landkreises Augsburg.

Gefördert von: Stadt Augsburg; Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst; Kreissparkasse Augsburg; sahl computer; Bezirk Schwaben

 

Fred Strittmatter, "Die Liebe dauert oder dauert nicht ..." Ein Brecht-Abend
Mittelschwäbisches Heimatmsueum Krumbach, 16. Oktober 2012
Veranstalter Mittelschwäbisches Heimatmsueum Krumbach

strittmatter

© Fred Strittmatter

Fred Strittmatter über sich selbst: Geboren 1950 in Zug (Schweiz) und dort aufgewachsen mit Wurzeln in den Kantonen Bern und Appenzell IR. Ich war Pfadfinder und Ministrant und kann nicht Autofahren, lebe und arbeite seit 36 Jahren in Deutschland und habe zwei erwachsene Söhne. Ich bin ein erfahrener Schauspieler, habe ein grosses klassisches Repertoire und über 200 Stücke gespielt. In der Sitcom "Schöni Uussichte" fürs Schweizer Fernsehen SF1 spielte ich von 2005 bis 2007 mit grossen Erfolg in 26 Folgen eine durchgehende Hauptrolle, den "Hugo", meine erste Rolle im Fernsehen. Seit Februar 2008 betreibe ich in der spielfreien Zeit, zusammen mit der Malerin Gretel Salzgeber, das traditionsreiche "Cafe Fahrenschon" in Babenhausen(Schwaben).

An jedem ersten Freitag im Monat heißt es im Café Fahrenschon:
„Fred Strittmatter liest…“ – inzwischen schon zum 45. Mal

 

Frank Herrmann, Fair einkaufen - aberwie?
Stadtbücherei Krumbach, 17. Oktober 2012
Veranstalter: Solidarität EINE WELT Krumbach e.V. (Weltladen Krumbach)
in Kooperation mit „Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.“

herrmann

© Frank Herrmann

Frank Herrmann wurde 1962 geboren. Der Diplom-Betriebswirt, Journalist und Autor mehrerer Sach- und Reisebücher hat über 20 Jahre in Lateinamerika gelebt, überwiegend in Guatemala und Peru. Dort arbeitete er mit indianischen Kaffeebauern zusammen, organisierte Hilfsprojekte, beriet Kleinbauern-Kooperativen und Nichtregierungsorganisationen, gab PR-Seminare, leitete eine Freiwilligenorganisation und führte Reisegruppen in die weniger erschlossenen Regionen Zentral- und Südamerikas.

Heute lebt Frank Herrmann bei Stuttgart.

 

Theater Märchenwind, Frau Holle
Stadtbücherei Krumbach, 19. Oktober 2012
Veranstalter: Stadtbücherei Krumbach

Frau Holle optimiert

© Theater Märchenwind

Das Theater Märchenwind über sich selbst: Vergnüglich - Liebevoll - Spannend: Figuren-Theater für Kinder ab drei Jahren und für alle Märchenliebhaber. Bekannte Märchen werden sowohl im Inhalt, als auch in den Dialogen authentisch wiedergegeben.

Durch die besondere Art der Darstellung von Person und Figur und die gewollte Einfachheit der Requisiten,werden die Kinder zum Nachmachen – und Nachspielen angeregt.

 

Michael Kaeuffer und Stefan Barcsay, Der Kleine Hobbit
Evangelische Apostelkirche, 20. Oktober 2012
Veranstalter: KULT e.V.

03michael-kaeuffer-test

© W. Mennelbarcsay009

Michael Kaeuffer ist Lehrer, Geschichtenerzähler und Musiker. Er lebt in Langenhaslach.
Stefan Barcsay lebt in Augsburg. Er ist Konzertgitarrist und Lehrer an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach.

Für den diesjährigen Literaturherbst haben sich Stefan Barcsay (Gitarre) und Michael Kaeuffer (Sprecher) mit einem Kapitel aus „Der kleine Hobbit“, einen Klassiker der Fantasie-Literatur vorgenommen. Dieses, im Jahre 1937 erstmalig veröffentlichte Werk des Autors J.R.R. Tolkien, bildet die Vorgeschichte zu der Trilogie „Der Herr der Ringe“, die vor einigen Jahren von Peter Jackson erfolgreich verfilmt wurde. Die Gestalt des Zauberers Gandalf, der in beiden Werken eine große Rolle spielt, wurde übrigens durch ein Bild des Amendinger (Amendingen ist ein Stadtteil von Memmingen) Malers Josef Madlener inspiriert.

Der Held in diesem Werk ist Bilbo Baggins (oder „Beutlin“ in der deutschen Fassung), ein „Hobbit“ eben, eines jener menschenähnlichen Wesen, kleiner als ein Zwerg, die wollig behaarte Füße mit weichen Sohlen haben, gerne bunte Kleidung tragen, oft und viel essen, zu Fettleibigkeit neigen und von Abenteuern rein gar nichts halten. Ausgerechnet dieser Bilbo findet, von einer Gruppe Zwerge als „Einbrecher“ engagiert, auf der Suche nach einem Drachenschatz in einem unterirdischen Gang einen Ring, der sich im weiteren Verlauf der Geschichte als sehr nützlich erweist, weil er unsichtbar macht. Mit Hilfe dieses Ringes kann der Hobbit seinen Freunden oft aus der Klemme helfen.

Das Kapitel „Rätsel im Dunkeln“, das von der Auffindung des Ringes erzählt, wurde für diese Veranstaltung bearbeitet und wird mit live gespielten Stücken aus der klassischen Gitarrenliteratur und mit Soundeffekten begleitet.

Jan-Philipp Sendker, Herznestimmen
Stadtbücherei Krumbach, 23. Oktober 2012
Veranstalter: Bücher-Thurn und Stadtbücherei Krumbach

sendker

© Florentine Sendker

Jan-Philipp Sendker, geboren 1960 in Hamburg, war von 1990 bis 1995 Amerika- und von 1995 bis 1999 Asien-Korrespondent des „Stern“. Der Autor lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche China-Reportage „Risse in der Großen Mauer“, nach dem Bestseller „Das Herzenhören“ folgten die Romane „Das Flüstern der Schatten“ und „Drachenspiele“.

Herzenstimmen – Die Rückkehr an den magischen Ort einer unvergesslichen Liebesgeschichte Zehn Jahre ist es her, seit Julia Win aus Burma als anderer Mensch zurückkehrte. Sie hatte ihren Vater gesucht, den Bruder gefunden und war beseelt gewesen von der schönsten Liebesgeschichte, die sie je gehört hatte. Doch in der Zwischenzeit wurde sie von ihrer Karriere in einer New Yorker Anwaltskanzlei längst wieder in das rastlose westliche Leben zurückgeholt. Da erreicht sie ein rätselhafter Brief ihres Bruders U Ba aus Burma, und mit dem Brief kommt nicht nur die Erinnerung zurück, sondern Julia wird auch klar, dass sie die Lehren von damals über die Liebe und das Leben vergessen hat. Und seit sie den Brief gelesen hat, geschieht Seltsames: Immer wieder spricht eine fremde innere Stimme zu ihr, deren Fragen Julia Angst machen, aber auch eine tiefe Sehnsucht wecken. Hat der alte burmesische Mönch, den sie um Rat fragt, mit seiner Vermutung recht, dass zwei Seelen in Julias Brust wohnen? Und was kann sie von dieser anderen, ihr unbekannten Seele lernen? Schon fürchtet Julia, den Verstand zu verlieren, doch dann wird ihr klar, dass nur ihr Bruder in Burma ihr helfen kann. Mit seiner Hilfe muss Julia dem Ursprung und dem Geheimnis der Stimme auf den Grund gehen, um zwei Seelen zu versöhnen und das Glück zu finden. Jan-Philipp Sendkers Roman „Das Herzenhören“ ist ein Phänomen: ein Buch, das im Laufe der Jahre Hunderttausende Leserherzen gewonnen hat – und noch immer werden es täglich mehr. Sendker hat damit eine universelle Liebesgeschichte für unsere Zeit geschrieben und mit Julia Win und ihrem Halbbruder U Ba unvergessliche Figuren geschaffen. Mit Herzenstimmen findet der Bestseller nun eine grandiose Fortsetzung, auf die unzählige Leserinnen sehnsüchtig warten.

 

Wolfgang Schorlau, Die letzte Flucht
Stadtschloss Krumbach/Fachakademie, 7. November 2012
Veranstalter: KULT e.V.

schorlau

© Heike Schiller

Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart.
2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.

 

Der sechste Fall führt den Privatermittler Georg Dengler nach Berlin. Professor Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Charité, wird eines schrecklichen Verbrechens verdächtigt. Sein Verteidiger bittet Dengler um Unterstützung. Dieser steht plötzlich vor einem Abgrund an Manipulationen. Das Ganze sieht nach einem aussichtslosen Fall aus. Dennoch nimmt Georg Dengler den Auftrag an, für die Verteidigung von Prof. Dr. Bernhard Voss zu ermitteln. Die Berliner Polizei hat lückenlose Beweise gegen den mutmaßlichen Mörder und Vergewaltiger der neunjährigen Jasmin vorgelegt. Doch schon bald wachsen Zweifel: Hat hier jemand versucht, den Mediziner Voss, renommierter Forscher an der Berliner Charité, aus dem Verkehr zu ziehen? Dengler, ehemaliger Zielfahnder des Bundeskriminalamts, macht sich an die Arbeit – und entdeckt erste Widersprüche. Als Voss erschlagen wird, gerät Dengler ins Visier der Polizei. Da fasst Olga, seine Geliebte, einen kühnen Plan.

In seinem neuen Roman wendet sich Wolfgang Schorlau einem Thema zu, das für jeden lebenswichtig ist: das Gesundheitswesen. In gleichem Maß, wie Georg Dengler Schritt für Schritt ein unfassbares Verbrechen aufdeckt, enthüllt der Autor, wie real die Bedrohung durch die übermächtige Pharmaindustrie bereits geworden ist. Fast beiläufig erzählt er auch eine Geschichte über Stuttgart 21. Denglers Sohn Jakob ist im Widerstand gegen das Bahnprojekt aktiv. Voller Sorge versucht Dengler, ihm dies auszureden. Plötzlich befinden sich beide mitten im Hexenkessel des „Schwarzen Donnerstags“ im Stuttgarter Schlosspark.

Spannung und Aufklärung – diese einzigartige Kombination ist das Markenzeichen der Kriminalromane um den Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler. Beiden Ansprüchen wird Wolfgang Schorlau auch in seinem neuen Roman, in dem es um die Machenschaften der Pharmaindustrie geht, glänzend gerecht.

Marco Sonnleitner, Die drei ??? - GPS Gangster
Stadtschloss/Fachakademie, 24. Oktober 2012
Veranstalter: Fachakademie für Sozialpädagogik Krumbach

sonnleitner

© Marco Sonnleitner

Marco Sonnleitner wurde 1965 in München geboren, wo er zehn Jahre lang lebte. Nach dem Abitur begann er 1985 ein Medizinstudium in Erlangen, das er 1987 in Heidelberg fortsetzte. Nach mehrmonatigen Aufenthalten in Amerika und Afrika entschloss er sich, dieses Studium abzubrechen. Mittlerweile Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“, begann
er 1989 ein Lehramtsstudium in Deutsch, Geschichte und Sozialkunde. Seit 1996 ist er Lehrer am Bernhard-Strigel-Gymnasium in Memmingen.

Für „Tom O'Donnell – Feuer in Atlantis“ erhielt er den Literaturförderpreis des Wißner-Verlags.


Sonnleitner ist seit seiner Kindheit großer Fan Der drei ??? und seit 2003 im Autorenteam. Er sprüht nur so vor Ideen und es gelingt ihm mühelos, diese gekonnt in Texte mit starken, witzigen Dialogen umzusetzen.

Ulrike Schweikert, Das Kastilische Erbe
Stadtbücherei Krumbach, 30. Oktober 2012
Veranstalter: Bücher Thurn und Stadtbücherei Krumbach

Schweikert-0793-Hek

© Gabi Geier

Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt „Die Tochter des Salzsieders“ ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Nach ihren beiden großen historischen Jugendromanen „Das Jahr der Verschwörer“ und „Die Maske der Verräter“ hat die vielseitige Autorin inzwischen ihre erste Fantasy-Saga für Jugendliche verfasst, die auf Anhieb ein Erfolg wurde: „Die Erben der Nacht“.

Authentizität ist für sie das A und O einer guten Geschichte. Aufgrund ihrer intensiven Recherche gelingt es Ulrike Schweikert, die seit ihrem Debüt mit „Die Tochter des Salzsieders” zu den erfolgreichsten Autorinnen historischer Romane zählt, immer wieder ihre Figuren und deren Lebensumstände so lebensnah zu schildern, dass man meint, das Mittelalter förmlich riechen und greifen zu können.

Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

 

Jörg Maurer, Oberwasser
Aula der Mittelschule, 15. Nov. 2012
Veranstalter: VHS Krumbach

Joerg-Maurer-104-marion schreiber

© M. Schreiber

Jörg Maurer wurde 1953 im bayerischen Oberland, hart an der österreichischen Grenze geboren. Er verließ Garmisch-Partenkirchen nach der Schulzeit, um in München Germanistik zu studieren. Nachdem er seine Magisterarbeit über Arno Schmidt abgeschlossen hatte, war er einige Jahre lang Lehrer für Deutsch und Englisch. Und zwar gerne.
Zur gleichen Zeit entwickelte er das kultur-satirische Kabarett, weil er sich mit dem Bierernst, der in der Literatur-und Musikszene so oft vorherrscht, nie anfreunden konnte.

Neben dem Lesen liebt Maurer die Kochkunst, wobei er gerne mit ausgefallenen, aufwändigen Rezepten und exotischen Gewürzen experimentiert.

Josef Wilfling, Unheil
Aula der Mittelschule, 20. November 2012
Veranstalter: VHS Krumbach

Wilfling Josef 300dpi 11275

 © Guido Krzikowski

Josef Wilfling, Jahrgang 1947, war 42 Jahre lang im Polizeidienst, 22 davon bei der Münchner Mordkommission. Der Vernehmungsspezialist klärte spektakuläre Fälle wie den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter wie den
Frauenmörder Horst David und verhörte Hunderte Kriminelle. Josef Wilfling ist verheiratet und lebt in München.

Josef Wilfling liest aus seinem neuen Buch „Unheil“. Zur Sprache kommt hierbei das „ganz normale Böse“: Warum Menschen morden - unglaubliche Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur Tagtäglich werden Menschen zu Mördern, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie jemals zu solchen Taten fähig sein könnten – am allerwenigsten sie selbst. Josef Wilfling zeigt anhand von spannenden und unglaublichen Fällen, wie und warum Menschen morden, und geht der Frage nach, ob tatsächlich jeder von uns zum Mörder werden kann. Spektakuläre Verbrechen, faszinierende Tathintergründe und schockierende Einsichten in die Untiefen der menschlichen Seele! Eine junge Frau tötet ihre Mutter, weil diese sie nicht vor den Übergriffen des Vaters geschützt hat. Ein Jugendlicher ermordet ein Mädchen, das ihm die Freundin ausspannen wollte. Ein Mann erschlägt seine Ehefrau, weil sie gedroht hat, ihm die gemeinsame Tochter für immer zu entziehen. Für uns unfassbar, für ihn der Normalfall: Der legendäre Mordermittler Josef Wilfling hatte es täglich mit Menschen zu tun, die Ungeheuerliches getan haben.

In „Unheil“ schildert er seine Begegnungen mit den Tätern und zeigt anhand von spektakulären Fällen, warum letztlich jeder von uns zum Mörder werden kann. Eine provokante, beunruhigende und höchst spannende Erklärung dafür, warum Polizisten immer zuerst den Ehemann verdächtigen! Die geschilderten Fälle orientieren sich an echten Kriminalfällen

Lydia Daher, Insgesamt so, diese Welt
Bar, Café Valentino, 23. Nov. 2012
Veranstalter: KULT e.V.

lydia-gerald-von-foris-web

© Gerald von Foris

Lydia Daher, geboren 1980 in Berlin, lebt in Augsburg als freie Musikerin und Autorin. Ihre Texte sind in Anthologien, Zeitschriften und Schulbüchern veröffentlicht und mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet worden. Sie leitet Schreibwerkstätten, ist als Kuratorin tätig, und selbst singend und lesend zu Gast auf Poesiefestivals, in Theatern, Literaturhäusern und Clubs. Zuletzt erschienen ihr Gedichtband „Insgesamt so, diese Welt“ und das Musik-Album „Flüchtige Bürger“.

Publikationen

Insgesamt so, diese Welt
(Lyrikband), Voland & Quist 2012
Flüchtige Bürger (Musik CD), Trikont 2010
Kein Tamtam für diesen Tag
(Lyrikband), Voland & Quist 2008
Lydia Daher (Musik CD), Trikont 2007